
Schreiben bedeutet für mich, Perspektiven zu öffnen. Mich interessieren Menschen, ihre Entscheidungen und die Folgen, die daraus entstehen.
Schriftsteller

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Warum ich schreibe
Geschichten können Fragen stellen, für die es im Alltag oft keine einfachen Antworten gibt. Genau das interessiert mich am Schreiben. Mich beschäftigen Menschen, ihre Entscheidungen und die Folgen, die daraus entstehen. Besonders spannend finde ich Situationen, in denen verschiedene Perspektiven gleichzeitig nachvollziehbar sein können und trotzdem miteinander in Konflikt geraten.
Beim Schreiben geht es mir deshalb nicht nur darum, eine Handlung voranzutreiben. Ich möchte Figuren schaffen, die zweifeln, Fehler machen, Verantwortung übernehmen und sich verändern. Gute Geschichten dürfen unbequem sein. Sie dürfen Erwartungen infrage stellen und Leserinnen und Leser dazu bringen, eine Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Schreiben bedeutet für mich, neue Perspektiven zu öffnen. Nicht, indem ich fertige Antworten vorgebe, sondern indem ich Raum für Fragen, Widersprüche und eigene Gedanken lasse.

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Wie ich schreibe
Am Anfang steht bei mir meistens eine Frage, eine Figur oder ein Konflikt. Daraus entsteht Schritt für Schritt eine Geschichte. Planung spielt dabei eine große Rolle. Ich entwickle Strukturen, Zusammenhänge und Handlungswege bewusst, bevor viele Szenen ihren endgültigen Platz finden.
Gleichzeitig muss beim Schreiben genug Raum bleiben, damit Figuren und Situationen sich weiterentwickeln können. Nicht jede Idee funktioniert am Ende so, wie sie ursprünglich gedacht war. Manche Szenen verändern sich während des Schreibens, andere müssen komplett neu gedacht werden.
Für mich gehört auch Überarbeitung fest zum kreativen Prozess. Ein erster Entwurf ist der Anfang, nicht das Ergebnis. Sprache, Dramaturgie, Figurenführung und Tempo entstehen oft erst durch mehrere Überarbeitungen wirklich sauber. Genau dieses Zusammenspiel aus Planung, Schreiben und Überarbeiten macht für mich einen großen Teil der Arbeit als Schriftsteller aus.

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Worüber ich schreibe
Im Mittelpunkt meiner Geschichten stehen Menschen mit Widersprüchen. Figuren, die Entscheidungen treffen müssen, obwohl es keine perfekte Lösung gibt. Figuren, die Fehler machen, Konsequenzen tragen und manchmal erst viel später verstehen, was ihre Entscheidungen ausgelöst haben.
Mich interessieren Konflikte, bei denen sich Wahrheit nicht auf eine einzige Sichtweise reduzieren lässt. Zwei Menschen können dieselbe Situation erleben und trotzdem zu völlig unterschiedlichen Schlussfolgerungen kommen. Diese unterschiedlichen Perspektiven sind ein zentrales Element meines Schreibens.
Auch Themen wie Verantwortung, Loyalität, Macht, Verlust, Veränderung und persönliche Entwicklung spielen dabei eine wichtige Rolle. Selbst in fantastischen Welten bleiben für mich die menschlichen Fragen entscheidend. Fantasy ist dabei nicht nur Kulisse. Sie schafft die Möglichkeit, bekannte Konflikte in einem anderen Rahmen zu betrachten und dadurch neue Perspektiven sichtbar zu machen.

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Woran ich arbeite
Aktuell liegt ein Schwerpunkt meiner Arbeit auf der langfristigen Entwicklung meiner Buchprojekte. Dazu gehört insbesondere die Welt der Chroniken von Balathar, die über mehrere Romane hinweg weitergeführt und ausgebaut wird.
Eine größere Reihe bedeutet für mich weit mehr als nur die Handlung eines einzelnen Bandes. Figuren entwickeln sich über längere Zeiträume, Entscheidungen wirken weiter und Zusammenhänge müssen auch über mehrere Bücher hinweg funktionieren. Gleichzeitig soll jeder einzelne Roman eine eigene Geschichte erzählen und für sich einen klaren dramaturgischen Bogen besitzen.
Neben der eigentlichen Schreibarbeit beschäftige ich mich deshalb intensiv mit Planung, Weltaufbau, Figurenentwicklung und der Weiterentwicklung der gesamten Reihe. Neue Ideen entstehen dabei ständig. Manche werden sofort Teil eines Projekts, andere bleiben zunächst im Hintergrund und warten auf den richtigen Moment.

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Meine Entwicklung als Schriftsteller
Schreiben ist für mich kein Zustand, den man irgendwann erreicht, sondern ein fortlaufender Lernprozess. Mit jedem Projekt verändert sich der eigene Blick auf Sprache, Figuren und Dramaturgie. Dinge, die früher selbstverständlich wirkten, werden hinterfragt. Andere Fähigkeiten entstehen erst durch Erfahrung, Überarbeitung und ehrliches Feedback.
Besonders wichtig ist für mich die Bereitschaft, Texte immer wieder kritisch zu prüfen. Eine Szene kann emotional funktionieren und trotzdem sprachlich zu schwach sein. Eine Figur kann interessant angelegt sein und trotzdem noch nicht glaubwürdig handeln. Genau diese Arbeit am Detail gehört für mich genauso zum Schreiben wie die ursprüngliche Idee.
Ich möchte mich mit jedem Projekt weiterentwickeln. Nicht, indem ich versuche, einen bestimmten Stil zu kopieren, sondern indem ich meine eigene Sprache, meine Themen und meine Art des Erzählens immer klarer herausarbeite. Mein Ziel ist nicht, irgendwann fertig zu sein. Mein Ziel ist, mit jedem Buch besser zu werden.

Meine Bücher und Projekte


Die Chroniken von Balathar - Avulsion des Wassers
Erscheinungsdatum: 29.09.2026
Mit Avulsion des Wassers beginnt meine Fantasyreihe Die Chroniken von Balathar. Im Mittelpunkt stehen Macht, Loyalität, persönliche Entscheidungen und unterschiedliche Wahrnehmungen von Wahrheit. Der Roman bildet den Auftakt einer größeren, langfristig angelegten Geschichte.