
Über mich

Wer ich bin

Ich bin ein eher ruhiger Mensch. Einer, der zuerst schaut, zuhört und sich ein Bild macht, bevor er mitten in eine Diskussion springt. Das bedeutet nicht, dass ich nichts zu sagen hätte.
Ich muss nur nicht jeden Gedanken sofort in den Raum werfen, kaum dass er entstanden ist.
Ich bin großer Bruder, Sohn, Freund und Hundepapa.
Wenn ich nicht gerade schreibe oder arbeite, koche ich gerne.
Musik läuft ebenfalls ziemlich oft, bevorzugt Pop Punk.
Und ich mag Humor, der ein bisschen trockener und manchmal auch etwas schwärzer sein darf. Gerade dann, wenn das Leben selbst beschlossen hat, die Pointe unnötig lange hinauszuzögern.
Ich bin kein Mensch, der ständig im Mittelpunkt stehen muss. Große Menschenmengen waren nie der Ort, an dem ich automatisch aufgeblüht bin. Trotzdem stehe ich heute bei Veranstaltungen vor Menschen, halte Vorträge, führe Gespräche und teile Geschichten.
Ich beobachte Menschen gerne. Ihre Eigenheiten. Ihre Widersprüche. All die kleinen Dinge, die sie tun, obwohl sie behaupten, ganz anders zu sein.
Hundepapa - großer Bruder - Pop Punk - Hobbykoch - stiller Beobachter

Mein Weg
Außenseiter & ADHS-ler
Schon in der Schule habe ich mir nicht immer leicht getan, hineinzupassen. Mein Fokus und meine Begeisterung für alles Mögliche sprang schneller, als man schauen konnte und so eckte ich oft an.
Trotzdem oder genau deshalb entstand schon sehr früh die Faszination dafür, andere zu beobachten, ihr Verhalten zu analysieren und die verschiedensten Entscheidungen zu hinterfragen. Mich trieb die Frage nach dem Warum immer schon mehr an, als die Frage nach dem Was.
Pubertäre Selbstfindungsprobleme
Wer ich bin und wer ich sein will sind Fragen, die ich weder früher noch jetzt zu 100% beantworten kann.
Lange beschäftigte es mich, da man doch schon früh lernt, dass jeder seinen Platz hat und diesen auch kennen sollte.
Als ich selbst mich dann nicht einordnen konnte, entstand eine Diskrepanz, die nie vollkommen zufriedenstellend war.
Es bedurfte vieler Jahre und Erfahrungen, um zu verstehen, dass die Welt weder schwarz und weiß, noch klar definiert ist.
Um den ersten Satz der Schöpfungsgeschichte meines Buches "Die Chroniken von Balathar - Avulsion des Wassers" zu zitieren: Das Chaos ist der Ursprung allen Seins.
Erst diese Erkenntnis hat es mir ermöglicht, meinen "Platz" und die Welt als solche einzuordnen.
Verkäufer, Führungskraft & "Influenzer"
Meine Gabe, Menschen zu verstehen, hat meinen Weg in den Verkauf und später ins Management sowie der Mitarbeiterentwicklung gelenkt.
Ich bemerkte, dass meine Beobachtungen und meine Empathie es mir ermöglichten, auch anderen dabei zu helfen, sich selbst und ihre Umwelt anders zu verstehen, Perspektiven zu wechseln und teils kritisch zu hinterfragen.
Worte wie "Perfektion", "Optimierung" und "Effizienz" lehne ich dabei grundlegend ab, da es nur Konstrukte sind, die es einfacher, aber auch starrer machen, das eigene Sein und Umfeld wahrzunehmen.
In einer Welt, in der Richtig und Falsch immer rein vom Standpunkt des Betrachters abhängen, ist eine allgemeine Verbesserung nicht existent.
Eine persönliche Entwicklung und das eigene Streben nach Zufriedenheit allerdings schon. Und das zu verfolgen wurde mehr oder weniger absichtlich zu meiner Agenda.
Autor, Coach, Trainer, Redner & Ruhepol
Um auf Maslows Bedürfnispyramide anzuspielen, habe ich wohl den Punkt der Selbstverwirklichung in meinem Leben erreicht.
Nichts macht mir mehr Freude, als meine Erkenntnisse zu teilen, neue zu gewinnen und zusammen mit Menschen ihr und auch mein Umfeld mitzugestalten.
Ich liebe es, meine eigenen Blickwinkel und auch die meines Umfeldes jeden Tag aufs Neue herauszufordern, zu hinterfragen und zu shiften.
Das ist auch der wichtigste Punkt in meinen Büchern, Vorträgen und Coachings.
Wenn es weder Richtig noch Falsch gibt, ist jede Antwort ihr eigenes Abenteuer.

Ziele und Wünsche
Ich möchte weiter schreiben.
Ich möchte Geschichten erzählen, Welten entwickeln und Figuren schaffen, die nicht verschwinden, sobald jemand das Buch zuklappt. Figuren, über die man sich ärgert. Die man versteht, obwohl man es vielleicht gar nicht möchte. Über die man diskutiert und bei denen zwei Menschen nach derselben Szene zu vollkommen unterschiedlichen Ergebnissen kommen können.
Darüber hinaus möchte ich mit meiner Arbeit Menschen erreichen. Menschen, bei denen ein Text, ein Gespräch oder ein Vortrag tatsächlich etwas auslöst. Ein neuer Gedanke reicht manchmal schon.
Langfristig möchte ich etwas Eigenes aufbauen, das verschiedene Bereiche miteinander verbindet.
Bücher sollen Bücher bleiben.
Coaching soll einen konkreten Nutzen haben.
Ein Vortrag darf unterhalten, soll aber nicht nach dem letzten Applaus sofort vergessen sein.
Und ich möchte neugierig bleiben.
Auf Geschichten. Auf Menschen. Auf Dinge, die ich heute noch nicht kann.
Depression & Veränderung
Depression hat meinen Blick auf Belastung, Erwartungen und Veränderung geprägt. Ich möchte diese Erfahrung weder romantisieren noch zu einer Heldengeschichte machen. Schwierige Phasen verschwinden nicht durch einen guten Satz, und Entwicklung verläuft selten geradlinig.
Für mich gehört dazu, Grenzen wahrzunehmen, Hilfe anzunehmen und geduldiger mit Prozessen zu werden. Diese Erfahrung beeinflusst heute, wie ich Menschen begegne, wie ich kommuniziere und welche Erwartungen ich an mich selbst und andere stelle.
Dieser persönliche Einblick ist keine Gesundheitsberatung. Er beschreibt lediglich einen Teil meines eigenen Weges.